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Würzburg, Willkommen und die Welt
Mit dem W-Café wollen das Mainfranken Theater Würzburg und das Museum im
Kulturspeicher einen Treffpunkt für Menschen mit und ohne Fluchterfahrung etablieren


Von Michaela Schneider

Würzburg Es soll sich zum Treffpunkt für Menschen mit und ohne Fluchterfahrung entwickeln: das W-Café, eine Aktion des Mainfranken Theaters Würzburg und des Museums im Kulturspeicher. Eine der Initiatorinnen ist die 30-jährige Marlies Hagelauer. Seit Spielzeitbeginn zeichnet sie als Theaterpädagogin am Mainfranken Theater für die Produktionen im Schauspiel verantwortlich.


Wie ist die Idee zum W-Café entstanden?

Marlies Hagelauer: Das W-Café ist eine gemeinsame Idee und Kooperation mit dem Museum im Kulturspeicher. Vorweg stand die Überlegung, wie wir die Häuser öffnen können für Menschen mit und ohne Fluchterfahrung. Denn augenscheinlich finden sie nicht so gut zusammen, wie man sich dies erhofft und wünscht. Das Theater und auch das Museum im Kulturspeicher sind Häuser mit Foyers mitten in der Stadt. Unser Gedanke war: Wir haben Orte, die ohne Barrieren funktionieren und können zumindest den Raum zur Verfügung stellen, um ein Zusammenkommen zu ermöglichen.


Dass Menschen mit und ohne  Fluchterfahrung schwer miteinander in Kontakt kommen, liegt vielfach schlicht an der Sprache....

Hagelauer: Ja, das stimmt. Deshalb werden beim W-Café Sprachmittler vor Ort sein, um zu übersetzen.


Wofür steht das W in W-Café?

Hagelauer: Das W steht für Würzburg, für Willkommen und für die Welt.


Und was genau erwartet die Besucher am 26. Oktober?

Hagelauer: Jeder kann kommen – und gerne auch einfach nur schauen, ohne jede Verpflichtung. Es gibt Kaffee und Tee, Bewohner der Gemeinschaftsunterkünfte bringen selbstgemachtes Gebäck und Leckereien mit. Es kann Schach gespielt werden, es gibt einen Tischkicker und ein „Rechercheportal“, das heißt, eine Möglichkeit, um online zu gehen, zum Beispiel um sich über Würzburg zu informieren. Der Ökumenische Asylkreis ist mit der Fotoaktion „Nicht in meinem Namen“ vor Ort, diese will auf eine menschenwürdige Asylpolitik aufmerksam machen. Die „Mobile Flüchtlingshilfe“, die selbst in verschiedenen Ländern im Einsatz war, wird über ihre Arbeit erzählen und über die Lage an den Außengrenzen Europas diskutieren.


Und wie soll es nach dem ersten W-Café weitergehen?

Hagelauer: Das W-Café soll künftig jeden letzten Mittwoch im Monat zwischen 15 und 18 Uhr stattfinden. Die ersten drei Male hier bei uns im Foyer des Mainfranken Theater, dann abwechselnd im Kulturspeicher und im Theater. Wir hoffen, dass sich das Projekt bald aus sich selbst heraus trägt. Schon jetzt haben wir Kontakte zu etlichen Initiativen  und Vereinen, die sich mit Aktionen beteiligen wollen.

Der Artikel  ist unter anderem  im Main-Echo erschienen.

Theaterpädagogin Marlies Hagelauer.


Foto: Michaela Schneider


Infokasten: Über das W-Café

Das erste W-Café findet am Mittwoch. 26. Oktober zwischen 15 und 18 Uhr im Foyer des Mainfranken Theaters in Würzburg statt. Jeder kann vorbeischauen, der Eintritt ist frei. Künftig ist die Begegnungsstätte immer am letzten Mittwoch im Monat geplant – entweder im Mainfranken Theater oder im Museum im Kulturspeicher.