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Wandertrilogie in Arbeit, „Radrunde Allgäu“ fast fertig

 

Von Michaela Schneider

Einer Umsetzung des Projekts Wandertrilogie Allgäu steht nichts mehr im Wege, die Europäische Union hat im Rahmen der Leader-Förderung Zuschüsse in Höhe von 460000 Euro genehmigt. Zweiten finanziellen Grundstock wird ein EU-Struktur-Förderprogramm bilden. Dabei sollen auf 850 Kilometern und drei Rundrouten die Naturräume der Region miteinander verbunden und auf höchstem Niveau erlebbar gemacht werden. Doch nicht nur mit Blick auf die Wanderer stellt sich das Allgäu derzeit neu auf: Auch wollen sich 13 Partner – darunter die Ferienregion Alpsee-Grünten – bis zum Frühjahr 2013 mit der „Radrunde Allgäu“  auf Augenhöhe bringen mit den führenden Radregionen Deutschlands.

Die Wandertrilogie Allgäu wird insgesamt aus den drei Rundrouten „Wiesengänger“, „Wasserläufer“ und „Himmelsstürmer“ bestehen und damit die Terrassen- und Hügellandschaft im Norden, die Voralpenlandschaft und die Gebirgslandschaft im Süden miteinander verbinden. Die Illertallandschaft dient zusätzlich als vertikale Verbindungsroute. Jede Route wiederum teilt sich in einzelne Tagesetappen.

 

Auch thematisch soll sich die Wandertrilogie auf drei Ebenen bewegen. Neben dem Landschaftserleben sind die Kernthemen: die Wandertypologie mit Genuss-, Erlebnis- und Gebirgswandern sowie die Erlebnistrilogie - kommuniziert über Geschichten, die die 33 beteiligten Orte in Bayern, Baden-Württemberg und Tirol zu erzählen haben. Auch die Ortschaften der Ferienregion Alpsee-Grünten werden innerhalb bestimmter Erlebnisräume liegen: Sonthofen wird Teil des Erlebnisraums Gipfelwelten sein, in Immenstadt und Blaichach wird das Thema Alpgärten und in Rettenberg der Schwerpunkt „Alpengalerien“ kommuniziert werden. Die fünf Kommunen liegen dabei auf den Routen Wasserläufer und Himmelsstürmer.

 

Trilogie-Wahrzeichen wird eine Skulptur aus drei Würfeln sein, Wanderer werden ihr entlang der Routen immer wieder begegnen. Der unterste Würfel steht für die Marke Allgäu, der mittlere für die Geschichte des Themenraums, der dritte für die jeweilige Ortschaft. Stehen werden die Skulpturen an Start- und Willkommensplätzen nahe der örtlichen Tourist-Informationen. An den Wanderrouten werden zudem Stelen als Themeninseln aufgestellt, die dem Wanderer den Eintritt in einen neuen Erlebnisraum und eine neue Geschichte veranschaulichen. Zudem sind Schaupunkte geplant, um den Blick auf Besonderheiten zu lenken.

 

Schon weiter gediehen als die Wandertrilogie ist die „Radrunde Allgäu“. Die Problematik in Sachen Radregion Allgäu war bisher: Es gab schlichtweg kein originär Allgäuerisches Rad-Produkt, das die Qualitäten der Region präsentierte. Deshalb rief das Amt für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten das Projekt 2011 ins Leben, führende Tourismusorte setzten sich zusammen mit der Allgäu GmbH zum Ziel: Das Allgäu soll in Deutschland zur Genussrad-Region Nummer eins werden – und zwar bis zum Jahr 2016. Die „Radrunde Allgäu“ allerdings wird bereits in diesem Frühjahr eröffnet. Sie ist abgefahren und getestet – nun soll sie zu einem 4-Sterne-Radweg nach den Kriterien des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) ausgebaut werden. Die klassifizierte Etappenradroute wird dann auf einem Rundkurs einmal durchs ganze Allgäu führen und Natureindrücke, kulturelle Höhepunkte  sowie das Radfahrerlebnis kombinieren. Knapp 2200 Höhenmeter bringen Abwechslung und überraschen mit immer neuen Landschaftsformen. Insgesamt umfasst das Radnetz 450 Kilometer mit neun Varianten, die meisten auf Asphaltdecke. Die rund 150 Kilometer der beiden Tangenten Illerradweg  und Allgäuradweg bieten zusätzliche Variationsmöglichkeiten. Natürlich können auch halbe Runden und Viertelrunden gefahren werden. Ein Fokus wird auf dem Thema E-Bike liegen mit mehr als 20 Verleihstationen und 20 Akkuwechselstationen entlang der Route. Mit gut 50 Bahnhöfen direkt an der Radrunde ist zudem die Anbindung ans öffentliche Verkehrsnetz gewährleistet.

 

 

Der Artikel ist im Ferienjournal Alpsee-Grünten erschienen

Im Auftrag der Presse & Kommunikation Saremba GmbH.

Ostertal-Toblweg im Gunzesrieder Tal.

Foto: Michaela Schneider