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Zeitlose Melodien und große Liebesgeschichten
Mit „Swing Time“ zeigt die Spessartgrotte in Langenprozelten
eine wunderbare Hommage an die Superstars der Musikgeschichte


Von Michaela Schneider
Gemünden-Langenprozelten
Es war eine Zeit, in der die großen Big Bands durch die Lande tourten. Unvergessene Musikgrößen wie Glen Miller, Audrey Hepburn oder Frank Sinatra swingten sich durch die Jahrzehnte. Und auf der Leinwand begann die große Zeit der Musikfilme. „Swing Time“ heißt es derzeit in Langenprozelten. Astrid Andresen, Markus Wedde und Manuel Weinmann lassen vergangene Tage aufleben.  Bekannt ist die „Spessartgrotte“ vor allem für ihre Boulevard-Komödien.  Auch „Swing Time“  unterhält kurzweilig. Doch Regisseurin Helga Hartmann setzt diesmal nur am Rande auf die Spaß-Karte, die kleine Bühne präsentiert sich erfrischend anders.


Doris Day (Astrid Andresen), Frank Sinatra (Markus Wedde) und Gene Kelly (Manuel Weinmann) treffen zufällig aufeinander. Sie plaudern über sich und ihre Kollegen, geben Einblicke in die Welt von damals, der Abend wird auf unterhaltsamste Art zur Musikgeschichtsstunde. Auf der Leinwand flimmern die alten Filme. Und das dreiköpfige Ensemble singt, tanzt und steppt sich davor zu Live-Piano-Klängen durch die Jahrzehnte – mal allein, mal im Duett, mal zu dritt. Grace Kelly, Marylin Monroe und Judy Garland dürfen auftreten oder auch Dean Martin, Sammy Davis und Bing Crosby.


Gesanglich am stärksten ist Markus Wedde als „the Voice Mr. Frank Sinatra“. Er schnippt sich cool durch „That`s life“, gibt dem Duett „Something Stupid“ fluffige Leichtigkeit und sorgt mit einem emotionalen „My Way“ für Gänsehaut. Nett auch seine Comedyeinlage als trinkfreudiger, arroganter Dean Martin.  Astrid Andresen sorgt ebenfalls immer wieder für Zwischenapplaus – etwa mit einer erfrischend beschwingten Version des Judy-Garland-Klassikers „Somewhere over the Rainbow“ oder einem gehauchten „My heart belongs to Daddy“.  Sehr ansprechend: Ihre sanften, tiefen, aber auch die jazzig-frechen Töne.  Und nicht zuletzt optisch macht sie in herrlichen Abendkleidern und sexy Outfits jede Menge her.


Manuel Weinmanns gesangliche Stärke liegt am Premierenabend eher im Leisen, denn im Kraftvollen. Umso besser, dass er von vornherein in erster Linie auf Show setzt: Er steppt und  tanzt, das Gesicht strahlt, die Augen funkeln. Das Publikum bejubelt seine „Singing in the rain“-Einlage. Weinmann zeichnet in „Swing Time“ zudem für sämtliche Choreographien verantwortlich.   


Ein Spessartgrotten-Glücksgriff ist erneut Pianist Kevin Schlegel, der auch schon beim Steven-King-Klassiker „Misery“ für die Live-Klavierbegleitung verantwortlich zeichnete. Schlegel kann Improvisation, Emotion, jazzige Coolness und die nötige Zurückhaltung beim Begleiten.  


Die Bühne hält Helga Hartmann schlicht, ein blauer Glitzervorhang, zwei Barhocker und das Piano genügen völlig. Umso mehr rücken die Ensemblemitglieder und mit ihm die großen Stars der vergangenen Zeiten in den Fokus – auf der Bühne selbst, aber auch auf der Leinwand. Eine nette Idee: Astrid Andresen und Manuel Weinmann spielen zunächst auf der Bühne Filmausschnitte aus dem Klassiker „Casablanca“, dann flimmert die Szene weiter in Schwarz-weiß über die Leinwand – nachgespielt von den beiden „Spessartgrottlern“.  


Das Publikum ist am Premierenabend begeistert und fordert mehrere Zugaben ein. Der Spessartgrotte gelingt eine wunderbare Hommage an die Superstars der Musikgeschichte. Helga Hartmann und ihr Team entführen in eine Welt der zeitlosen Melodien, herrlichen Leinwandstreifen und ganz großen Liebesgeschichten.  


Dauer: 120 Minuten (mit Pause); nächste Vorstellung: 22. März, 19 Uhr; 27. März, 20 Uhr; 19. April, 19 Uhr; 10. Mai. 19 Uhr, 22. Mai, 20 Uhr; 14. Juni, 19 Uhr; 5. Juli, 19 Uhr.


Szene aus dem Musical „Chicago“. Von links: Manuel Weinmann, Astrid  Andresen und Markus Wedde.


Alle Fotos: Michaela Schneider


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Der Artikel  ist unter anderem  im Main-Echo erschienen.