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Auf geht’s zum perfekten Skitag!


Von Michaela Schneider

Oberallgäu Über Nacht hat es geschneit, am nächsten Morgen glitzert frischer Pulverschnee in der Wintersonne. Gute Grundlagen also für einen perfekten Skitag - doch braucht es dafür einen Tick mehr. Zwei Hörnerdörfer-Experten verraten, warum die Voraussetzungen in den Skigebieten der Region stimmen. Der 46-jährige Till Ossenkop verbringt den vierten Winterurlaub im Familotel Allgäuer Berghof – und hat längst den nächsten Aufenthalt mitten im Skigebiet „Go! Ofterschwang/Gunzesried“ für 2014/15 gebucht. Wie kaum ein anderer kennt Ex-Skirennläufer Berni Huber die Skigebiete der Hörnerdörfer und erzählt von ihren Vorzügen. Heute arbeitet er als Geschäftsführer im Skigebiet Grasgehren. Beide Gesprächspartner begrüßen vor allem auch die Investitionen der Bergbahnen in Ofterschwang/Gunzesried und Bolsterlang: Für zusammen 24,5 Millionen Euro wurden hier Bergbahnen modernisiert, zusätzliche Parkplätze und neue Familienangebote geschaffen, Pisten optimiert und die Beschneiung ausgebaut.


Der perfekte Skitag beginnt für Till Ossenkop, Ehefrau Christina und die Kinder Ben (3), Jan (5) und Ida (9) mit einem leckeren Frühstück im Allgäuer Berghof. Zum vierten Mal war die Familie aus dem Raum Dortmund über Neujahr in dem Familotel mitten im Skigebiet „Go! Ofterschwang Gunzesried“. „Das ist für unsere Bedürfnisse optimal: Kinder sind schon ab dem Säuglingsalter im Hotel bestens versorgt, die Beschneiungsanlage sorgt für Schneesicherheit und als Familie brauchen wir zum Skifahren keine 3000er“, sagt der dreifache Vater. Wichtiger ist ihm die kurze Strecke ins Skigebiet, ebenso schätzt er die schnellen Wege von Piste zu Piste – schließlich könne es immer einmal sein, dass ein Kind rasch aus dem Skikurs abgeholt werden muss.


Deshalb schätzt Till Ossenkop auch die Möglichkeit, in den Hörnerdörfern Stundenkarten zu kaufen. „Als Familie weiß man am Morgen letztlich nie, ob alle gleich lang fahren wollen.“ Für Familien auch interessant: Die Familientages- und Halbtageskarte. Bezahlt wird für maximal zwei Kinder, alle weiteren eigenen Kinder bis 17 Jahre fahren kostenfrei. Sehr beliebt sind auch die 10- und 20 Stunden-Karten. Sie gelten in der aktuellen und folgenden Wintersaison und sind in allen Skigebieten der Hörnerdörfer gültig.


„Go! Ofterschwang Gunzesried“ also als perfektes Skigebiet auch mit kleinen Kindern – nicht zuletzt, weil es seit diesem Winter zudem ein zusätzliches Kinderland unterhalb des Gipfels gibt. Die Familie Ossenkop hat dieses zwar nicht getestet, weil die Söhne im hoteleigenen Kinderland des Allgäuer Berghofs unterwegs waren. Ein Kinderland hoch oben am Berg in schneesicherer Lage und trotzdem problemlos auch für den blutigsten Anfänger erreichbar, hat der Vater jedoch bis dato nur ein einziges Mal in den Dolomiten erlebt.


Skigebiet im Praxistest

Inzwischen haben die Ossenkops Skijacken und -stiefel angezogen, es geht auf die Piste. „Mit kleinen Kindern ist alles viel komfortabler geworden, kein Liftbügel mehr in den Kniekehlen“, schwärmt der Vater. Denn: Statt in einen Schlepplift kann die komplette Familie seit dieser Saison auf Höhe des Allgäuer Berghofs bequem in die nagelneuen Kabinenbahnen für bis zu acht Personen einsteigen. Gegeizt habe man beim Bau nicht, die Bahn sei absolut komfortabel und wunderbar gepolstert, sagt der 46-Jährige. Sie fährt von der Talstation in Gunzesried aus bis zum Gipfel inklusive Ein- und Ausstiegsmöglichkeit an der Mittelstation. „Auch wenn im Tal viel los ist, wird die ein oder andere Gondel leer gelassen – zusteigen geht eigentlich immer“, erzählt der Familienvater. Massiv aufgewertet wurde für ihn dadurch das Skigebiet: „Jetzt ist auch das obere Stück der Märchenwiese allein befahrbar. Vor allem mit unseren kleinen Buben war der Ziehweg früher schwierig.“ Heuer dagegen hätten die Kinder den oberen Märchenwiesenteil zu ihrer Lieblingsabfahrt erklärt. Sind die Kinder in der Skischule und lässt es die Schneelage zu, bevorzugt Till Ossenkop indes die Jägerabfahrt ab der Gipfelstation. „Hat es geschneit, kann man hier hervorragend Tiefschnee fahren“, schwärmt er. Und noch ein paar Details gehören für den Vater zum perfekten Skitag dazu: Ein gutes Mittagessen auf der Weltcuphütte zum Beispiel oder ein Entspannungspäuschen bei der Sofahütte.


Neue Sesselbahn, breitere Piste

Doch nicht nur in Ofterschwang lassen sich wunderbare Skitage erleben – der einstige Profi-Skirennläufer Berni Huber aus Obermaiselstein hat sich kurz nach Weihnachten die Neuerungen im Gebiet der Bolsterlanger Hörnerbahn angeschaut. Der Schlepplift auf den Weiherkopf wurde hier durch eine moderne Sechser-Sesselbahn mit Plexiglashauben ersetzt. Schöner Nebeneffekt: „Dadurch, dass die Schlepplifttrasse weggefallen ist, konnte die Skipiste verbreitert werden und hat an zusätzlicher Qualität gewonnen“, sagt Huber. Und auch die Beschneiung wurde bis zum Weiherkopf-Gipfel erweitert, so dass der Skibetrieb mit Beginn der Wintersaison gewährleistet war. Mit Blick auf die so genannte FIS-Herrenabfahrt“ bezeichnet der Skiprofi die Hörnerbahn als „unser Hörnergebiet für den Könner“. Sechs Kilometer der Kategorie Rot stehen hier am Stück für rasante Carving- und Kurzschwünge zur Verfügung.


Übungslift vor der Haustüre

Gerade auch mit den neuen Liftanlagen sei es nun aber für Jedermann möglich, komfortabel und sicher auf den Berg zu kommen – inklusive Anfängern. Das Skigebiet selbst biete von recht einfachen Pisten bis zur Herausforderung die volle Bandbreite. Als sehr attraktiv für Familien stuft Huber zudem den Dorflift ein, zumal hier seit diesem Winter für den Skinachwuchs ein zusätzlicher Tellerlift zur Verfügung steht. „Das Auto bleibt stehen, die Kinder können gleich vor der Haustür ihre ersten Schwünge üben“, so der Experte. Er ergänzt: Ein Beweis dafür, wie gut sich das Skifahren hier erlernen lasse, sei der Skirennläufer Stefan Luitz. Der nämlich stammt aus Sonderdorf bei Bolsterlang und gilt mit Blick auf die Olympischen Spiele als eines der hoffnungsvollsten Nachwuchstalente.


Schneesichere Abwechslung

Für Berni Huber indes spielt sich der persönliche perfekte Skitag seit seiner Kindheit bis heute im Skigebiet Grasgehren ab, er spricht von einem „sehr lieblichen Gebiet für den Anfänger bis Könner“. Vor allem in diesem Winter mit recht mauer Schneelage zeige sich wieder einmal wie schneesicher das Gebiet sei, nicht umsonst wird Grasgehren gern auch als „Schneeloch“ betitelt. Freerider schätzen hier zudem den gut organisierten Snowpark. Und: Das Skigebiet beherbergt die einzige permanente Snowboard- und Skicrossstrecke in Deutschland. Diese bezeichnet Huber auch als seine persönliche Lieblingsstrecke, „weil man hier Cross-Sprünge machen kann, was sonst nirgends geht“.


Zweitgrößtes Skigebiet Deutschlands

Den Skitag ausklingen lässt er indes am liebsten im neuen „Pass-Stüble“ am Fuße der Riedbergerhornbahn. Womit mit Balderschwang das nächste und zugleich größte Skigebiet der Hörnerdörfer erreicht wäre. Ausgezeichnet wurde es mit dem Emblem „Top für Familien“ der Internetplattform skigebiet-test.de und erreichte beim Skipassindex 2013/14 des ADAC den sensationellen zweiten Platz von 100 getesteten Skigebieten in ganz Europa, wobei das Preis-Leistungsverhältnis unter die Lupe genommen wurde. Berni Huber weist auf zwei weitere Besonderheiten hin: Mit 11 Liften und 30 Kilometern Abfahrt handelt es sich mit Blick auf die Pistenkilometer um das zweitgrößte Skigebiet in Deutschland überhaupt. Und für Kinder gibt es zusätzlich eine eigene Snowtubingbahn. Mit dem Lift geht es hinauf und in großen Reifen dann die Piste wieder hinunter.


Fehlt noch das fünfte Skigebiet der Hörnerdörfer: die Stinesserlifte in Fischen. „Ich habe selbst drei Kinder, die hier viel Zeit verbracht haben. Deshalb liegen mir die beiden Dorflifte besonders am Herzen“, sagt Berni Huber. In einer Skiregion brauche es die Möglichkeit, dass Kinder gleich nach der Schule zu Fuß zum Dorflift laufen. Auch für Fischinger Gäste eignet sich der Übungslift ideal für die ersten Schwünge in der Wintersaison.

Der Artikel wurde im Gästemagazin der Hörnerdörfer veröffentlicht.

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