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Sommerliches Boulevardtheater und 1000 Jahre Rechtsgeschichte

Im mittelfränkischen Rothenburg ob der Tauber begegnen Besucher Kultur auf Schritt und Tritt –
Historisch Interessierte, Kunstfreunde, Theaterliebhaber und Museumsfans kommen auf ihre Kosten
 


Rothenburg (oh) Rothenburg ob der Tauber gilt weltweit als Deutschlands bestes Beispiel für eine intakte mittelalterliche Stadt – und so begegnen Besucher beim Bummel durch Straßen und Gassen Geschichte und Kultur auf Schritt und Tritt. Gleichzeitig ist das romantische Städtchen in Mittelfranken ein herausragendes Beispiel dafür, wie abwechslungsreich Museumsbesuche aussehen können. Vor allem das Kriminalmuseum genießt weltweite Bekanntheit. Bis dato dagegen ein Geheimtipp unter Kulturfreunden: Mit dem Toppler Theater hat sich in Rothenburg eine Freilichtbühne etabliert, die für unterhaltsames Sommertheater mit Tiefgang im historischen Ambiente steht.


Rothenburgs kulturelle Einzigartigkeit liegt dabei wohl vor allem in der Vielfalt, bedenkt man, dass in dem Tauberstädtchen nur knapp 11000 Einwohner leben. Türme, Erker, Stadtmauer, Brunnen und liebevoll restaurierte Fachwerkhäuser, aber auch prächtige Renaissancefassaden wie das Rathaus und die Ratstrinkstube prägen das Stadtbild. Kunstliebhaber erkunden die gotische St.-Jakobs-Kirche mit Tilmann Riemenschneiders Heilig-Blut-Altar. Romantisches Flair erlebt, wer durch schmale Gässchen schlendert, pittoreske Winkel wie das Plönlein erkundet oder mit dem Rothenburger Nachtwächter vergangene Zeiten aufleben lässt.  


Kultur und Brauchtum gehen Hand in Hand beim Blick in den Veranstaltungskalender der Kleinstadt: Besucher aus aller Welt reisen an zum Festspiel „Der Meistertrunk“, den Reichsstadt-Festtagen und dem Schäfertanz. Was indes lange Zeit in der Tauberstadt fehlte, war eine moderne Profibühne. Im Jahr 2008 änderte sich dies. Engagierten Rothenburgern gelang es, mit dem Toppler Theater eine Freilichtbühne zu etablieren, die für sommerliches Boulevardtheater mit Niveau steht. Als Spielort wählte man den historischen Nordhof des Reichsstadtmuseums aus. Gerade die beengten Verhältnisse erwiesen sich rasch als Glücksgriff: Mauer und Balkon werden kurzerhand mitbespielt, der Fokus liegt zwangsläufig auf Darstellung und schauspielerischer Leistung. In der Saison 2015 zeigt das Toppler Theater zwischen dem 1.  Juli und 28. August mit Moritz Rinkes „Wir lieben und wissen nichts“ und John von Düffels Komödie „Der dressierte Mann“ zwei Eigenproduktionen.


Sollte das Wetter einmal nicht mitspielen, locken Rothenburgs Museen. Nostalgiefreunde und Familien kommen im Puppen- und Spielzeugmuseum sowie im Deutschen Weihnachtsmuseum auf ihre Kosten. Das Reichsstadtmuseum im ehemaligen Dominikanerkloster zeigt mit der städtischen Sammlung Kunst und Kulturgüter aus acht Jahrhunderten. Und auch im Alt-Rothenburger Handwerkerhaus, im Historiengewölbe mit Staatsverlies und im Topplerschlösschen können Besucher in die städtische Vergangenheit eintauchen.


Weltbekanntheit genießt das Rothenburger Kriminalmuseum. Es gilt als das bedeutendste Rechtskundemuseum Deutschlands, von den jährlich rund 120000 Besuchern kommt etwa die Hälfte aus Übersee. Derzeit erfährt das Haus unter seinem Leiter Dr. Markus Hirte eine Rundum-Modernisierung. Bewusst richtet der 38-Jährige den Fokus auf Vorzeigestücke wie die Eiserne Jungfrau von Nürnberg oder die wertvollen Kopien der Reichsinsignien. Er arbeitet mit interaktiven Multimediastationen, Filmmaterial und Ton. Ein echtes Schatzkästchen für interessierte Laien, aber auch für die Wissenschaft bildet der riesige Museumsfundus an bedeutenden Rechtstexten - das Haus vereint sage und schreibe 1000 Jahre Rechtsgeschichte unter einem Dach. Hirte forciert bewusst einen internationalen Wissenschaftsaustausch, unterstützt derzeit etwa eine große Hexenausstellung in Japan. Doch auch im eigenen Haus laufen die Vorbereitungen zu einem Großprojekt: Von Mai 2016 bis Ende 2018 wird zum Lutherjahr in der benachbarten Johanniterscheune auf zwei Stockwerken die Sonderausstellung „Mit dem Schwert oder festem Glauben – Luther und die Hexen“ zu sehen sein. Sie wird sich zum einen um die Geschichte des Hexenglaubens und Hexereidelikts drehen, zum anderen um die Person Martin Luther inklusive seiner Stellungnahmen für und wider den Hexenglauben.





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Der Artikel  wurde im Auftrag der „Presse & Kommunikation Saremba GmbH“ verfasst.

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