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Jugend und Wissenschaft: In Würzburg ist das kein Widerspruch. Getüftelt wird zum Beispiel in den Schülerlaboren des Rudolf-Virchow-Zentrums. Wer sich über solche und etliche weitere Projekte informieren möchte, ist am 10. Oktober bei der Kooperationsbörse „Schule – Wissenschaft – Wirtschaft“ richtig.

 

Foto: Michaela Schneider

Kleine Wissenschaftler ganz groß
Würzburg ist „Stadt der jungen Forscher 2014“ – Zahlreiche Aktionen von Campus-Tag
bis zu Theaterprojekt geplant – Kooperationsbörse „Schule – Wissenschaft – Wirtschaft“ am 10. Oktober

 

Von Michaela Schneider

Würzburg In den Schülerlaboren des Rudolf-Virchow-Zentrums wird getüftelt, das Bienenprojekt „Hobos“ vernetzt Schüler weltweit und im naturwissenschaftlichen Labor am Friedrich-König-Gymnasium tauchen junge Menschen ein in die Welt von Molekularbiologie und Laserphysik. Dass sich Würzburgs Professoren, Forscher, Schulen und Unternehmen schon seit Jahren dafür einsetzen, junge Menschen für Wissenschaft zu begeistern, ist nicht neu. Doch wurde dieses Engagement im Sommer auch von ganz offizieller Seite gewürdigt: Würzburg ist „Stadt der jungen Forscher 2014“. Gegen vier Mitbewerber hatte sich die Bischofsstadt Anfang Juni in dem Wettbewerb durchgesetzt, den Körber-Stiftung, Robert-Bosch-Stiftung und die Deutsche Telekom-Stiftung jährlich ausloben.  Das Preisgeld in Höhe von 65000 Euro will die Stadt nutzen, um Netzwerke zu stärken und neue Projekte auf die Beine zu stellen. Eines davon: eine große Kooperationsbörse am 10. Oktober.

 

„Würzburg hat drei Hochschulen und eine vielfältige Schullandschaft. Es gibt etliche Einzelprojekte, doch arbeiten die meisten punktuell für sich, die Vernetzung fehlt“, beschreibt Monika Hahn, Wissenschaftsbeauftragte der Stadt die Ist-Situation, mit der die Main-Metropole in den Wettbewerb startete. Klare Zielsetzung im Laufe des kommenden Jahres: „Wir wollen Strukturen für längerfristige Kooperationen schaffen.“

 

Und da ist einiges in schon sehr konkreter Planung. Noch im Juni hatte die Stadt einen Schülerwettbewerb für Schul-Wissenschaftsprojekte.. „Es wurden nicht nur naturwissenschaftliche Projekte eingereicht, sondern auch Projekte aus den Geisteswissenschaften und Kultur“, verrät Nadine Bernhard von Fachbereich Schule der Stadt Würzburg.  Präsentiert werden sämtliche Wettbewerbsprojekte bei der nächsten großen  Aktion: bei der Kooperationsbörse „Schule – Wissenschaft – Wirtschaft“ am 10. Oktober 2013 ab 14 Uhr im Hörsaalgebäude der Universität am Hubland. Die Idee dahinter: Verschiedenste Schul-Wissenschafts-Projekte aus Stadt und Landkreis – universitär, schulisch und außerschulisch - können sich  präsentieren, Schüler, Lehrer, Wissenschaftler und Wirtschaft knüpfen in lockerer Atmosphäre Kontakt. Ergänzt wird der Tag um Workshops zum Beispiel zu Präsentationstechniken oder Projektmanagement. Angedacht ist laut Monika Hahn, Wissenschaftsbeauftragte der Stadt, das Format als jährlich wiederkehrende Veranstaltung zu etablieren – kommen darf jeder, der sich für Wissenschaft interessiert. Die Gewinner des Schülerwettbewerbs werden bei der Kooperationsbörse noch nicht bekannt gegeben, das geschieht im November.

 

Dann wird auch das hiesige Fraunhofer-Institut zur 1. Würzburger Talent-School in die Außenstelle Bronnbach einladen. 9. bis 12. Klassen können dabei in drei Workshops die Themenwelten Energieversorgung, Nanotechnologie oder Recyclingforschung für sich entdecken. Doch sollen nicht nur die Naturwissenschaften, sondern auch Geisteswissenschaften und Kultur in den Fokus gerückt werden. Hier zum Beispiel angedacht: eine Produktion für die Kammerspiele des Mainfrankentheaters in Kooperation mit mehreren Schulen unter dem Motto „Von Natur aus Wissenschaft“.

 

Der eigentliche Höhepunkt im Jahr der „Stadt der jungen Forscher“ wird 2014 anstehen: Am 6. Juli ist auf dem Unigelände am Hubland ein ganztägiges Campusfestival geplant, unter anderem wird dort der „Schülerforscher des Jahres“ ausgezeichnet.  An den beiden Tagen davor, werden sich Körber-Stiftung, Robert-Bosch-Stiftung und die Deutsche Telekom-Stiftung zur Tagung zum Thema Kooperation Schule/Wissenschaft in Würzburg treffen.

 

Doch sind es nicht nur die großen Aktionstage, mit denen Schüler und Wissenschaftler in der „Stadt der jungen Forscher“ zueinander geführt werden. Auf einer eigenen Homepage soll die Kommunikation zwischen jungen Menschen und Forschern, Schulen und wissenschaftlichen Einrichtungen aktiv gefördert werden. „Wir wollen die Strukturen für die Plattform schaffen und hoffen, dass sich diese zum Selbstläufer entwickelt“, sagt Bernhard. Ebenfalls eine spannende Aktivität: Unter dem Motto „Fragen an die Wissenschaft“ können Jugendliche ab diesem Herbst Fragen ans Organisationsteam der „Stadt der jungen Forscher“ schicken, die sich im Schulalltag ergeben. „Wir suchen dann Wissenschaftler, die Antworten geben, diese wollen wir über klassische und neue Medien veröffentlichen“, erzählt Hahn.

 

www.junge-forscher-wuerzburg.de

Der Artikel  ist unter anderem  in „KulturGut“ erschienen.

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