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Bayerische Forscher blicken auf inklusive Schule


von Michaela Schneider

Pädagogen und Pädagoginnen der Universitäten Würzburg und München wollen mit einem auf drei Jahre angelegten Forschungsprojekt die inklusive Schulentwicklung in Bayern anstoßen. Gefördert wird es vom Freistaat und den beiden Universitäten mit insgesamt 900000 Euro. „Die Inklusionsforschung orientierte sich in Deutschland bisher an den sehr innovativen Schulen“, sagt Professor Reinhard Lelgemann, Lehrstuhlinhaber Sonderpädagogik an der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg.  Ein flächendeckender Blick aufs örtliche Schulsystem jedoch fehlte.


Hier setzte das Team im Frühjahr 2014 an: 6000 Schulen in Bayern erhielten Post von den Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen, 1500 Schulleiter und Schulleiterinnen beantworteten die Fragebogen. Das Resultat: 70 Prozent gaben an, dass im eigenen Haus mindestens ein Kind mit sonderpädagogischem Förderbedarf unterrichtet werde. 16 Prozent dagegen hatten sich mit dem Thema Inklusion noch nicht beschäftigt. Auf der Wunschliste vieler Schulen ganz oben standen eine bessere personelle und finanzielle Ausstattung sowie Aus- und Weiterbildungen, um den Inklusionsgedanken umzusetzen.


In nächsten Schritten wollen die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen bis 2017 eine Skala entwickeln, um die inklusive Qualität von Schulen zu messen. Hier konnten sich laut dem Pädagogen Schulen melden, die den Förderschwerpunkt Inklusion etablieren wollen. Beleuchtet werden soll auch die Kooperation von Allgemein- und Sonderpädagogen sowie -pädagoginnen, zudem wird es um schulische und außerschulische Unterstützungssysteme gehen. In der Teilstudie „Unterrichtsentwickung“ blicken die Pädagogen und Pädagoginnen ins Klassenzimmer und analysieren. „Wir wollen Lehrern praxistaugliche Hilfen an die Hand geben für die Planung und Durchführung inklusionsorientierten Unterrichts“, so Lelgemann.  

Der Artikel  ist unter anderem  iim Fachmagazin „Behinderte Menschen“ erschienen.

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