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Bergbahnen rüsten sich für die Zukunft

Fast 16 Millionen Euro fließen in neue Liftanlagen am Ofterschwanger
Horn -  Auf 8, 5 Millionen Euro beläuft sich eine Modernisierungsoffensive im Skigebiet von Bolsterlang

 

Von Michaela Schneider

 

Hörndörfer/Oberallgäu Die Hörnerdörfer im südlichen Oberallgäu investieren in ihre touristische Zukunft: Fast 16 Millionen Euro fließen in neue Liftanlagen am Ofterschwanger Horn,  auf 8, 5 Millionen Euro beläuft sich eine Modernisierungsoffensive im Skigebiet von Bolsterlang. Hauptzielsetzung: Kürzere Wartezeiten für die Skifahrer an den Liften und mehr Komfort während der Fahrten. Auch schon in den Vorjahren hatte man hier Geld in die Hand genommen, zunächst für den Ausbau der Beschneiungsanlagen, um für noch mehr Schneesicherheit zu sorgen. Fünf Skigebiete mit zusammen 78 Kilometern Piste warten in den Hörnerdörfern Ofterschwang, Bolsterlang, Fischen, Obermaiselstein und Balderschwang auf Winterurlauber – vom übersichtlichen Familienskigebiet bis hin zu anspruchsvollen schwarzen Abfahrten. Mit dem Hörnerschneespaß-Ticket können Gäste alle fünf Skigebiete erkunden und Tag für Tag Abwechslung erleben.

 

Was aber wird neu sein in der Wintersaison 2013/14? Zunächst ein Blick nach Ofterschwang und Gunzesried. Im Mai rollten dort die ersten Bagger an, gearbeitet wird zeitgleich an verschiedenen Baustellen. Erste Hauptneuerung: Von Gunzesried aus können Gäste ab der Wintersaison 2013/14 – statt wie bisher mit Doppelsesselbahn und Ossi-Reichert-Schlepplift - bequem mit Kabinenbahnen für bis zu acht Personen bis zur Bergstation hinter dem Weltcup-Express fahren. Wer möchte, kann auf Höhe des Allgäuer Berghofs an der Mittelstation zu- oder aussteigen. Ersetzt wird zudem der Schlepplift zum Gipfel durch eine Sechser-Sesselbahn mit Hauben. Laut Hanspeter Schratt und Rainer Hartmann, Geschäftsführer  der Bergbahnen Ofterschwang-Gunzesried, können in Zukunft 25 Prozent mehr Gäste ins Skigebiet transportiert werden. Ist dann in Zukunft an sonnigen Wochenenden mit überfüllten Pisten zu rechnen? Nein, beruhigt Schratt, die Pistenkapazität sei nach wie vor mehr als ausreichend. Diese habe die Gesellschaft im Vorfeld untersuchen lassen. Mit maximal 5000 Menschen am Tag im Skigebiet bewege man sich nach wie vor im Komfortbereich. Die Vorteile der neuen Anlagen: Die Wartezeiten am Lift vor allem in Gunzesried würden massiv verkürzt und statt im Schlepplift zu stehen, könnten Skifahrer in Zukunft in einer Kabinenbahn entspannt sitzen und sich während der Fahrt erholen. Ausgerichtet ist der 15,75 Millionen Euro schwere Ausbau am Ofterschwanger Horn zwar vor allem auf den Winterbetrieb, doch auch Sommerwanderer erwartet mittelfristig eine Neuerung: Die obere Bergbahnsektion vom Allgäuer Berghof zur Weltcuphütte soll ganzjährig in Betrieb sein – ob bereits ab 2014 ist laut Schratt allerdings noch offen.

 

Auch in Bolsterlang im Gebiet der Hörnerbahn wird fleißig gearbeitet. Der fast 45 Jahre alte Schlepplift auf den Weiherkopf wird hier für achteinhalb Millionen Euro durch eine moderne Sechser-Sesselbahn ersetzt, bis zu 2500 Personen pro Stunde können dann befördert werden. Für zusätzlichen Komfort sollen „Bubbles“ sorgen – so nennen sich spezielle Plexiglasvorrichtungen zum Schutz der Fahrtgäste vor Wind, Regen und Schnee. Gleichzeitig wird die Beschneiung im Skigebiet weiter ausgebaut, es werden zusätzliche Parkplätze geschaffen, die Pisten werden optimiert und die Sanitäranlagen im Tal erneuert. Und: Beim „Dorflift“ entsteht ein zusätzlicher Tellerlift, um Wartezeiten zu verkürzen. Mit den aktuellen Baumaßnahmen wird sich der Komfort im Gebiet der Hörnerbahn allemal erhöhen – doch denken die Bolsterlanger schon jetzt über weitere Schritte nach: Mittelfristig, so der Gedanke, könnte dann der Dorflift durch eine Vierer-Sesselbahn ersetzt werden.

 

Noch offen ist, ob sich ein weiterer Skigebietswunsch in den Hörnerdörfern erfüllen wird, denn: Schon seit mehr als zehn Jahren plant der Skigebietsverbund Grasgehren und Balderschwang die beiden bestehenden Skigebiete über das Riedberger Horn miteinander zu verbinden. Bisher gelangen Skifahrer nur mit Bus oder Auto über den im Winter ab und an schwer befahrbaren Riedbergpass von Region zu Region.  Ein Umweltverträglichkeitsgutachten liegt inzwischen  vor, weitere Gespräche laufen.

 

Doch auch ohne die erhoffte Verbindung sind beide Skigebiete nicht nur  als „Schneelöcher“ bekannt, sondern gerade auch bei Familien überaus beliebt. Balderschwang bekam dies vor wenigen Wochen sogar schriftlich vorgelegt, denn: Das Portal www.skigebiete-text.de hatte vor Ort das dortige Wintersport-Angebot getestet. Das Urteil: Bestnoten in der Kategorie Familie, erreicht wurden hier mehr als 4,5 von fünf möglichen Punkten. Damit darf sich das Skigebiet nun ganz offiziell mit dem Emblem „Top für Familien“ schmücken.

Der Artikel ist im Auftrag der Presse & Kommunikation Saremba GmbH

im Hörnerdörfermagazin schienen.